Ausstellungen

BergfriedBildansicht vergrößern

Zahlreiche Ausstellungen, die die Geschichte der Burg Gnandstein in vielfältiger Art und Weise  beleuchten, können besichtigt werden. Die mittelalterliche Wehranlage sowie ein besteigbarer Bergfried aus dem 13. Jahrhundert laden genauso zum Besichtigen und Entdecken ein wie Interieurräume mit barocker bis klassizistischer Ausstellung. Die umfangreiche Gnandsteiner Sammlung historischer Bauernmöbel hat im sogenannten Knappensaal im Südflügel der Burganlage ihren Platz gefunden.

Marienaltar in der BurgkapelleBildansicht vergrößern

Ein besonderes Juwel der Burg Gnandstein verbirgt sich im Nordflügel. Die spätgotische Kapelle entstand Ende des 15. Jahrhunderts. Drei Altäre, die um 1501 / 1503 unter Mitwirkung des Riemenschneiderschülers Peter Breuer entstanden, sind ein wahres Kleinod des Gnandsteiner Museums. (z.Z. kann die  Kapelle nur im Rahmen von Führungen besichtigt werden)

Über einen schmalen gotischen Wendelstein erreicht man das „Schaumagazin Waffen“ im sogenannten Anbau der Burg. Dort werden ausgewählte Objekte aus der Sammlung des Museums gezeigt. Die Waffen stammen aus der Zeit des 16. – 20. Jahrhunderts und sind größtenteils sächsischen Ursprungs. Neben verschiedenen Hieb- und Stichwaffen sind auch historische Feuerwaffen zu sehen.
Ein besonderes Augenmerk wurde auf das Thema Jagd gelegt. Neben kunstvoll verzierten Armbrüsten und anderem Jagdgerät fand auch ein um 1900 in den Wäldern um Gnandstein geschossenes Wildschwein einen Platz in der Ausstellung. Natürlich dürfen auf einer Burg die Ritter nicht fehlen. So komplettieren Harnische für Ross und Reiter das Bild der Sammlung. Viele interessante Informationen zu den einzelnen Objekten können in den ausliegenden Inventarbüchern nachgelesen werden. Wir laden unsere Besucher ein, ein wenig zu stöbern und selbst auf Entdeckungsreise zu gehen.

Blick in die Sammlung und Schenkung von Margarete GroßBildansicht vergrößern

In fünf Räumen im zweiten Obergeschoss des Südflügels sind Objekte aus der umfangreichen Schenkung von Margarete Groß zu sehen. Unter dem Thema „Begegnung mit dem Schönen“ sind wertvolle Gemälde, Möbel, Porzellan, sakrale Plastiken und vieles mehr aus sieben Jahrhunderten zu bestaunen.

AusstellungsobjektBildansicht vergrößern

Im großen Schaumagazin im zweiten Obergeschoss der Kemenate werden kleine und große Schätze gezeigt, die sonst in den Depots des Museums schlummern. Im Gegensatz zur Ausstellung wird hier eine große Menge von Objekten gezeigt, die nach bestimmten Aspekten geordnet sind. So gibt es Vitrinen mit Glasobjekten, Porzellan, Fayencen und Zinn. Es können Textilien, Möbel und Gemälde betrachtet werden. Die ausliegenden Inventarbücher bieten weitergehende Informationen zu den ausgestellten Stücken.

Das sich direkt anschließende Keramikgewölbe befasst sich mit dem keramischen Werkstoff an sich bzw. mit den verschiedenen Formen von keramischen Objekten. Eine Vitrine ist dem Wirken von Kurt Feuerriegel gewidmet.

 

Aktuelle Ausstellungen

Funde und Befunde – Zur Gnandsteiner Burg- und Baugeschichte

Begegnung mit dem Schönen-Die Sammlung Groß – Plastiken, Gemälde, Möbel, Porzellan,  Schmuck und Zinn des  14. – 20. Jahrhunderts

Schaumagazin – Magazinausstellung mit zahlreichen Objekten verschiedener Bestandsgruppen aus der Sammlung des Museums Burg Gnandstein

Keramikgewölbe – Alles über den Werkstoff Keramik und seine verschiedenen
Formgebungen

Bunte Möbel – Bauernmöbel aus mehreren Jahrhunderten

Waffenkammer – Waffen aus der Zeit des 16. – 20. Jahrhunderts