Willkommen auf der Burg Gnandstein

Hoch auf einem Felssporn über dem gleichnamigen Ort thront Burg Gnandstein, Sachsens besterhaltene romanische Wehranlage. Die imposante Schildmauer und der davor liegende Zwinger lassen den Besucher ehrfürchtig innehalten. Wer hierher kommt und hier verweilt, taucht ein in eine fast 1.000-jährige Geschichte, erlebt die Faszination mittelalterlicher Burgenwelt. Das Schlösserland Sachsen und die Burg Gnandstein laden herzlich auf einen Besuch ein.

Sonderausstellung "Die Vielfalt alter Obstsorten", 3. bis 5. Oktober 2014, 10.00 - 17.00 Uhr

In der Orangerie des historischen Burggartens der Burg Gnandstein zeigt eine Ausstellung von regional verfügbaren Äpfeln und Birnen die Vielfalt alter Obstsorten. Besucher können schauen oder ihre mitgebrachten Früchte einer Sortenbestimmung unterziehen und zur Erweiterung der Ausstellung beitragen.

VORANKÜNDIGUNG

"Die goldenen 20er auf Burg Gnandstein" am 12. Oktober 2014, 14.00 Uhr

Die Burgbesitzer Hanns und Elfriede von Einsiedel begrüßen ihre Gäste mit Musik im romanischen Palassaal und stellen ihr Museum vor. Im Anschluss führt der Weg zur Grablege der Familie in die spätgotische Dorfkirche. Seinen Ausklang findet der Nachmittag bei einer Tasse Kaffee und Kuchen im Pfarrhaus.

Preis: 8,90 Euro

Eine Voranmeldung unter 034344 61309 bzw. gnandstein@schloesserland-sachsen.de ist unbedingt erforderlich.

 

 

 

Dauerausstellung jetzt komplett

Kaisersaal | Foto Jens Paul TaubertBildansicht vergrößern

Mit der Eröffnung des letzten Ausstellungsabschnittes 2011 können nun nach langen und umfassenden Restaurierungsarbeiten der Kaisersaal und die Schlossgalerie im Südflügel der Burg zusätzlich im Museumsrundgang besichtigt werden. Die ebenfalls neugestalteten und inhaltlich überarbeiteten historischen Räume in der Kemenate, dem Kapellenflügel und dem Archivanbau werden der Öffentlichkeit nunmehr im Rahmen von angemeldeten Führungen gezeigt.

Zur Geschichte von Burg Gnandstein

spätgothische KapelleBildansicht vergrößern

Ihre Geschichte reicht zurück bis in die Jahrzehnte um 1200, als sie von Gefolgsleuten des Wettiners Dietrich des Bedrängten (1162-1221) gegründet wurde. Im frühen 15. Jahrhundert kommt die Burg an die Familie von Einsiedel, die sie in ununterbrochener Generationenfolge bis 1945 besitzt. Um 1500 erweitern die Einsiedels die Burg mit einem neuen Wohnflügel und einer Burgkapelle, deren spätmittelalterliche Ausstattung noch heute bewundert werden kann.

zum Ausflugstipp: Von der Mönchskutte bis zum Ritterschmaus